AKTUELL

Ausstellung „Frauenbilder“ von Marion Lucka

im „Kulturraum“ Markt 31 in Marktredwitz
vom 13.05.2019 bis 24.05.2019 (Mo-Fr von 10-16 Uhr)

Die aktuellen Künstler im Fichtelgebirge und ihre Arbeit sind ein großer Teil der heutigen Kultur in der Region. Deshalb zeigt das Projekt „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ des Fichtelgebirgsmuseums seine zweite Kunstausstellung. Vom 13.-24.Mai 2019 präsentiert die Thiersteiner Künstlerin Marion Lucka im Kulturraum im Markt 31 in Marktredwitz ihre aktuellen „Frauenbilder“ in einer Ausstellung, die eigens für das Projekt zusammengestellt wurde. Die groß- und kleinformatigen Bilder enthalten vor allem viele persönliche Facetten der Malerin. Angetrieben wird Sie durch das Instinktive, das Emotionale und das Unterbewusste. Der Traum ist ihre Inspirationsquelle. Denn die Bilder spiegeln nicht einfach nur Frauenporträts wider, sondern auch das persönliche Leben der Künstlerin im Fichtelgebirge. So laden Luckas phantastische Werke auch den Betrachter dazu ein, über sein eigenes Leben nachzuspüren. Sie möchten mehr über die Bilder wissen? Am 16.05.2019 ab 15 Uhr steht die Künstlerin persönlich für Gespräche und Fragen bereit. Bei einer guten Tasse Kaffee können Sie alles über die Inspiration von Marion Lucka und ihre Arbeitsweise erfahren.

Öffnungszeiten des Kulturraums: MO-FR von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zur Künstlerin:
Marion Lucka wurde 1963 in Kaiserhammer geboren. Seit sie denken kann faszinieren sie Farben. Ihr Leben auf dem Dorf inmitten von Tieren und Natur inspirierte Sie schon früh und ließ ihre Liebe zum Landleben im Fichtelgebirge wachsen. An der Fachoberschule Bayreuth absolvierte Sie ihr Abitur in der Fachrichtung Gestaltung und begann anschließend eine Ausbildung zur Lithografin. Da beruflich Farben keine Rolle mehr spielten, beschäftigte sie sich in ihrer Freizeit damit. 1986 hatte sie ihre erste Einzelausstellung, der viele weitere folgten. Ihr Portfolio ist vielfältig und reicht von Zeichnungen über Öl- und Aquarellmalerei bis hin zu Skulpturen aus Sand- oder Speckstein.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
Mobil 0151/50987645
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der

Weitere Informationen zum Projekt unter www.wersindwirfgm.de.

Vortrag im Rahmen des LEADER-Projekts REGIOident Fichtelgebirge

„Für alle und für immer. Kulturerbe Bayern – die Initiative zur dauerhaften Bewahrung von gebautem und gewachsenem Erbe“

in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt – Kulturforum Schloss Goldkronach
am Donnerstag, den 9. Mai 2019 um 19 Uhr im Schloss Goldkronach

Referent: Dr. Johannes Haslauer, Historiker und Archivar, Vorsitzender Kulturerbe Bayern e.V.

Die gewachsene Identität Bayerns fußt zu einem großen Teil auf seinem baulichen Erbe, das in allen Ecken des Freistaats erlebbar ist – seien es barocke Zwiebelturme im Alpenvorland, beeindruckende Klosteranlagen entlang der Donau, niederbayerische Vierseithöfe oder fränkisches und schwäbisches Fachwerk: Die einzigartige Kulturlandschaft Bayerns ist Ausdruck seiner bewegten Historie. Gerade in den Zeiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels, die Bayern in den vergangenen Jahrzehnten durchlebte, bilden die geschichtsträchtigen Gebäude und Ensembles identitätsstiftende Anker für seine Bevölkerung. Staat, Kommunen und Privatpersonen leisten bereits heute viel, um das gebaute und gewachsene Erbe zu erhalten. Doch wo die organisatorischen oder finanziellen Grundlagen für bürgerschaftliches Engagement bislang nicht in ausreichendem Maß vorhanden sind, droht der unwiederbringliche Verlust von Baudenkmälern oder Teilen der unverwechselbaren Kulturlandschaft Bayerns. Die Initiative Kulturerbe Bayern will hier ansetzen. Sie übernimmt gefährdete Kulturgüter, pflegt diese mit viel ehrenamtlicher Unterstützung und verwandelt auf diese Weise gefährdete Denkmäler wieder in lebendig genutzte Orte. Der Referent Dr. Johannes Haslauer wird in seinem Vortrag nicht nur die  Stiftung Kulturerbe Bayern in all Ihren Facetten vorstellen, sondern auch die vielgestaltigen Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe an der Erhaltung des kulturellen Erbes aufzeigen – sei es als Mitglieder, Volunteers, Spender oder Stifter.

Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Yvonne Müller
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
muellery@fichtelgebirgsmuseum.de

Erzählcafé im neuen Kulturraum in Marktredwitz

in Kooperation mit dem FGV Marktredwitz am 24.04.2019 von 14-16 Uhr im Markt 31, Marktredwitz

Das Projekt „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ des Fichtelgebirgsmuseums veranstaltet am Mittwoch, den 24.04. von 14-16 Uhr im Markt 31 in der Innenstadt Marktredwitz ein Erzählcafé, um sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen, gemeinsam in Erinnerung zu schwelgen und die eigene Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Fotos und Postkarten aus vergangener Zeit sollen dazu anregen über „Alte Ansichten“ der Region ins Gespräch zu kommen. Wir sind auf Ihre Geschichten gespannt und laden Sie gemeinsam mit dem FGV Marktredwitz ganz herzlich ein. Wer möchte kann auch gern eigene Fotos oder Postkarten mitbringen.

Weitere Termine:
Mittwoch, 22.05.2019, 14-16 Uhr „Alte Ansichten“ Teil II
Mittwoch, 26.06.2019, 14-16 Uhr „Das hatte ich auch mal“
Donnerstag, 11.07.2019 10-12 Uhr Erzählcaféspezial: Frühschoppencafé mit Adrian Roßner
Mittwoch, 24.07.2019, 14-16 Uhr „Feste feiern“ – Vereine, Feste und mehr

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der

Ausstellung im neuen Kulturraum Marktredwitz: Ebru Kunst – Das Türkische Papier

Vom 23.04.- 28.04.2019 ist die Ausstellung „Ebru-Kunst“ von Gülsefa Vural im Kulturraum des Projekts „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ der Fichtelgebirgsmuseen zu sehen. Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt der Werke der Künstlerin und gibt Einblick in eine faszinierende Malkultur, die mit allen Sinnen gestaltet wird und dabei einzigartige Kunst entstehen lässt. Als Ebru wird die Kunst des Malens auf Wasser bezeichnet. In einer Wanne („tekne“) werden verschiedene Farbmischungen auf Leimwasser („kitre“) aufgetragen und mit Spezialpinseln aus Rosenholz und Pferdehaar in Ornamente, Blüten oder Muster verzogen. Die farbenfrohen Bilder sind Zeugnis einer längst vergessenen Kultur und stammen aus dem goldenen Zeitalter des osmanischen Reichs. Nach dem Ende des Osmanischen Reichs hat sich die Ebru Malerei auch in europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien und Italien verbreitet und die als „Türkisches Papier“ bekannte Ebru Kunst wurde so in das europäische Kulturgut adaptiert. Dank der Künstlerin Gülsefa Vural ist die Maltechnik nun auch im Fichtelgebirge angekommen und kann für eine Woche im Markt 31 in Marktredwitz für eine Woche bestaunt werden. Als besondere Aktion besteht die Möglichkeit, beim Walpurgismarkt am 28.04. in Marktredwitz ab 11 Uhr die Ebru-Kunst im Kulturraum, unter Anleitung der Künstlerin auch selbst auszuprobieren.

Gülsefa Vural

Zur Künstlerin:
Gülsefa Vural, Künstlerin aus Selb, wurde in der Türkei geboren und lebt seit 1974 in Deutschland. 2007 lernte Sie die Ebru Malerei durch ein türkisches Fernsehprogramm kennen und verliebte sich in diese. Die Utensilien besorgte sie sich aus Istanbul und brachte sich anschließend die Ebru Malerei selber bei. Seitdem zaubert sie mit viel Hingabe und Erfolg ihre Wasserkunst aufs Papier.

Öffnungszeiten:
MO-FR 10-16 Uhr und am 28.04. ab 11 Uhr, Markt 31, Marktredwitz

Weitere Informationen zu allen Aktionen des Kulturraums finden Sie in der regionalen Presse, unter www.wersindwirfgm.de, bei Facebook @wersindwirfgm und bei Instagram @wersindwirfgm oder folge dem #wersindwirfgm bzw. #meinkulturraum.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der