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Messerschmiedekurs für Anfänger: „Hier fliegen die Funken“

„Hier fliegen die Funken“
Messerschmiedekurs für Anfänger in der hauseigenen Museumsschmiede

Messerschmiedekurs _1Getreu dem Motto: „Schmiede das Eisen solange es heiß ist“ können handwerklich Interessierte unter fachkundiger Anleitung von Schmied Georg Bock am 20.02.2016 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel ein eigenes Messer schmieden. Messer sicherten über Jahrtausende das Überleben unserer Vorfahren. Es war das Urwerkzeug aller Kulturen und unentbehrlich bei der Jagd, der Nahrungszubereitung und bei allen handwerklichen Tätigkeiten. Trotz allen technischen Fortschritts nehmen wir bis heute noch täglich ein Messer in die Hand. Heute werden Messer mittlerweile größtenteils industriell produziert. In unserem Workshop erleben Sie die faszinierende Kunst der handwerklichen Herstellung dieses uralten Werkzeugs, wie sie von vielen Generationen weitergegeben wurde. Schmieden bedeutet Kreativität, Feuer, glühender Stahl, Amboss, Hammerklänge, Schweiß und der typische Geruch von Eisen und Steinkohle. Erlebnisse, die so in unserem modernen Alltag nicht mehr vorkommen und als tiefe, sinnliche und elementare Erfahrung erlebt werden können. Wenn das Feuer brennt und die Glut entfacht ist, kann man sich aus dem Alltag zurückziehen, eins werden mit dem Material und sich auf das Wesentliche besinnen.

In dem Kurs wird ein Gebrauchsmesser aus Monostahl hergestellt, das heißt, die Klinge und der Griff sind aus einem Stück geschmiedet. Sie fertigen ein Unikat aus Federstahl, ein Material, das rostträge Eigenschaften besitzt und hart und elastisch zugleich ist. Zu Beginn des Kurses wird Schmied Georg Bock die Teilnehmer in die Geheimnisse des Schmiedens einführen und die einzelnen Schmiedevorgänge kurz vorführen. Anschließend beginnt für alle das Abenteuer Messerschmieden, bis am Ende des Tages jeder sein eigenes handgeschmiedetes Messer mit nach Hause nehmen kann. Mitzubringen sind: Sicherheitsschuhe, eine Schutzbrille und bequeme Arbeitskleidung. Der Kurs findet von 10:00 – 16:00 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel statt. Für Material und Kursgebühr wird ein Unkostenbeitrag von 60 Euro erhoben. Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Vorherige Anmeldung ist dringend erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Geschenkgutscheine für den Kurs sind an der Museumskasse erhältlich

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Luna Bühne Weißenburg mit dem „Fränkischen Amtsgericht“

Lustiger als jede Gerichtsshow – Die Luna Bühne Weißenburg mit dem „Fränkischen Amtsgericht“
am Freitag, 15.1.2016, 20 Uhr im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums

FraenkischesAmtsgerichtVon Lesungen und Konzerten bis hin zum Theater – auch im Jahr 2016 bietet die Veranstaltungsreihe „Spitalitäten“ im Fichtelgebirgsmuseum ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Zum Auftakt präsentiert die Luna Bühne Weißenburg am 15.1.2016 um 20 Uhr mit dem Erfolgsstück „Fränkisches Amtsgericht“ vier neue skurrile Fälle, die jeder für sich einen Frontal-Angriff auf das Zwerchfell des Publikums bedeuten. Besser als jede Gerichtsshow im Fernsehen! Mit viel List und Tücke löst der Herr Rath auch die unglaublichsten Fälle aus dem Alltagsleben der Franken. Ob Freispruch oder Zuchthaus, wenn es heißt „Bitte erheben Sie sich von den Plätzen“, wird dem fränkischen Gerechtigkeitssinn stets mit einem Augenzwinkern genüge getan. Unendlich komisch die Dialoge rund um Schuld und Unschuld – und am Ende wartet auch nicht die Guillotine – oder doch?

Entdecken Sie mit den „Spitalitäten“ kulturelle Schmankerln zum Schmunzeln, Nachdenken und einfach nur Genießen. Karten sind ab sofort beim Ticketshop der Frankenpost, www.okticket.de oder an der Kasse des Fichtelgebirgsmuseums erhältlich. Preis: 14,50 €. Weitere Infos unter Tel. 09232 2032.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Diana Nitzschke
Spitalhof 5, 95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Erotisches zum Advent: Amouröse Abenteuer und scharfe Seitensprünge

Gerti Baumgärtel im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

BaumgaertelGertiErleben Sie Tausendsassa Gerti Baumgärtel mit ihrem neuen Programm “Für dich hab ich mich gewaschen und rasiert” am 05.12.2015 um 19 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel. In ihrem aktuellen Programm stürzt sich die Kulturpreisträgerin der Stadt Rehau 2009 auf Aufregendes, Anregendes und Erregendes. Charmant begleitet von Ole Klie am Piano, erkundet die temperamentvolle Wuchtbrumme „mit viel Herz und üppigem Busen“ die Unterwelt der Gefühle, macht sich Sorgen um die Schönheit und fordert freie Bahn dem Seitensprung. Mit viel Witz und Schnauze träumt sie von der ewigen Jugend – oder wenigstens einem Mann, der im Takt schnarchen kann. Und gibt so in Musik und Text einen Einblick in die Gefühlswelt verruchter Frauen zwischen feiner Anspielung und deftiger Sinnlichkeit. Gerti B. verspricht an diesem Abend nicht nur einen tiefen Blick hinter die Kulissen der Frauen, sondern plaudert auch wohlbekannte Geheimnisse aus. Freuen Sie sich auf einen mitreißenden Abend voller Humor, Temperament und geballter Frauenpower und großartiger Musik, der Gute Laune garantiert. Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

SONDERAUSSTELLUNG – Fotoausstellung „Goldene Straße“

Fotoausstellung „Goldene Straße“ des Servus in Stadt & Land-Magazins in Wunsiedel

GoldeneStrasseServus„Wir entdecken Schätze, die menschlich sind. Und wir entdecken Menschen, die Schätze sind“, so beginnt die Reportage „Die vergessene Goldene Straße“ im regionalen und saisonalen Monatsmagazin Servus in Stadt & Land, die vom 04.6. bis 30.7.2015 beeindruckende Bilder der „Goldenen Straße“ – der wichtigsten Handelsstraße des Mittelalters durch die Oberpfalz präsentierte. Die „Goldene Straße“, von Kaiser Karl IV. als 1000 Kilometer lange Trasse von Stadt Luxemburg über Frankfurt- Nürnberg-Pilsen-Prag-Hradec Kralove (Königsgrätz) -Klodzko (Glatz) nach Wroclaw (Breslau) konzipiert, sollte vor allem die „neuböhmischen“ Gebiete in der Oberen Pfalz mit dem restlichen Reich verbinden. 93 Kilometer führte die „Goldene Straße“ durch die Oberpfalz und war eine der wichtigsten Handelsstraßen des Mittelalters. Sie brachte im 14. Jahrhundert Wohlstand, sowohl in die an der Straße gelegenen Dörfer und Städte als auch in die verbundenen Regionen, wovon noch heute die entsprechend ausgebauten Altstädte künden.

Erfahren Sie hier mehr zur Ausstellung…