AKTUELL

„Mit fröhlichen Liedern den Frühling begrüßen“ – SingCafé im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

am 11.04.2018 von 14.30 – 17.00 Uhr im Museumscafé des Fichtelgebirgsmuseums Wunsiedel

Singen ist ein Gesundheitselixier. Es stärkt Körper und Geist sowie das Gemeinschaftsgefühl. Deshalb veranstaltet das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. am Mittwoch, den 11.04. von 14:30 – 17:00 Uhr ein SingCafé im Museumscafé des Museums. Das SingCafé bietet eine Gelegenheit für alle, die gerne aus Freude singen – in lockerer Atmosphäre bei einer guten Tasse Kaffee zusammenzukommen. Fühlen Sie sich herzlich willkommen! Das SingCafé wird angeleitet und ist generell generationenübergreifend. Die Singleitung übernimmt Carolin Pruy-Popp, der Eintritt ist frei. Die Platzanzahl ist auf 30 Plätze begrenzt.

Singleitung:
Carolin Pruy-Popp hat für den Bayerischen Landesverband für Heimatpflege e.V. die Leitung der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken, Bad Berneck inne. Immer wieder trifft man die Musikpädagogin bei zahlreichen Sing- und Tanzveranstaltungen, vor allem das von ihr angeleitete Wirtshaussingen in der Region erfreut sich großer Beliebtheit. Daneben ist Frau Pruy-Popp Geigerin und Sängerin bei den beiden fränkischen Volksmusikformationen BoXgalopp und Ollapodrida.

Weitere Termine: 19.09.2018 und 28.11.2018

Weitere Informationen:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
info@fichtelgebirgsmuseum.de

Heimat zum Mitmachen: Kick-Off-Veranstaltung des Projekts „REGIOident Fichtelgebirge“

am 22. März 2018 um 16 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Schirmherrschaft: Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz
Impulsvortrag: Martin Wölzmüller, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege

Regionale Identität ist essentiell – heute mehr denn je. In einer Zeit, in der sich alles beschleunigt, wo man kaum noch unterscheiden kann zwischen digital und analog, zwischen global und regional, muss es ein paar Dinge geben, die noch unumstößlich feststehen: wo wir herkommen, wo unsere Wurzeln liegen, wie wir wurden, was wir sind.

An dieser Stelle setzt das LEADER-Projekt „REGIOident Fichtelgebirge‘“ an. Dazu haben sich unter dem Dach des Zweckverbandes Fichtelgebirgsmuseen die Landkreise Wunsiedel, Tirschenreuth und Bayreuth zusammengetan. In den nächsten beiden Jahren wollen die Projektverantwortlichen in den Bereichen Brauchtum, Natur- und Kultur, Handwerk, Industrie und Gewerbe sowie Sprache, Literatur und Kunst zusammen mit der Bevölkerung und Fachleuten Stärken und Besonderheiten der Region herausarbeiten, und so neue Begeisterung für das Fichtelgebirge entfachen.

Zum offiziellen Auftakt des Projekts sind alle Interessierten am 22.3.2018 um 16 Uhr zur öffentlichen Kick-Off-Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz in das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel eingeladen. Martin Wölzmüller, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, referiert in einem Impulsvortrag zum Thema „Heimat: die Welt in Reichweite“.

Danach informiert die Projektleitung über die vielfältigen Möglichkeiten des aktiven „Mitmachens“ und „Mitgestaltens“ jedes einzelnen Bürgers im Rahmen des Projekts Regioident. Zum Abschluss können sich alle Interessierten beim entspannten Get-together mit eigenen Ideen und Anregungen zur Einzigartigkeit des  Fichtelgebirges einem der Arbeitskreise anschließen. Natürlich ist an diesem Abend auch bestens für kulinarische Gaumenfreuden gesorgt. Den passenden oberfränkisch-oberpfälzischen Ohrenschmaus steuert Michael Ponader aus Nagel bei.

Martin Wölzmüller, Lechrainer von Geburt und bis heute in dieser Region sesshaft, ist seit 2003 Geschäftsführer und Vorstandsmitglied beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege. Neben seiner Tätigkeit als Chefredakteur der Zeitschrift „Schönere Heimat“ ist er Vorstandsmitglied des Bayerischen Heimattages und somit Mitglied des Bayerischen Rundfunkrates.

Martin Wölzmüller zum Begriff Heimat:

„Auch wir Heimatpfleger haben da in letzter Zeit durchaus einen Gedankenwandel vollzogen. Wir sehen heute Heimat als etwas, das nicht mehr nur die Dinge zeigt, das nicht mehr nur als Folklore nach draußen geht, als Präsentation der vermeintlichen Tradition. Stattdessen sehen wir Heimatpfleger die Heimat heute im Wesentlichen als Mitwirkungsraum für alle: dass wir diesen nahen Raum, den wir alle bewohnen und belegen, auf eine Art und Weise gestalten, damit er unsere gemeinschaftlichen und manchmal auch unsere individuellen Züge mit trägt.“

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Yvonne Müller M.A.
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel: 09232-2032
muellery@fichtelgebirgsmuseum.de

„Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Von Aberglauben und Hexenwahn im Fichtelgebirge“

Vortrag von Adrian Roßner, Fichtelgebirgsverein

am Donnerstag, 08.03.2018, um 19 Uhr im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums. Der Eintritt ist frei.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Fichtelgebirges beleuchtet Adrian Roßner bei seinem Vortrag zum Thema „Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Er entführt die Zuhörerinnen und Zuhörer in die magische Welt der Sagen und alten Bräuche unserer Region. Ebenso geht Adrian Roßner auch auf die massenhaften Hexenverfolgungen ein, die vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert hinein auch das Fichtelgebirge heimsuchten.

Die Zeit der Hexenverfolgungen ist noch immer ein großes Faszinosum für Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit. Der Übergang von Mittelalter in die Neuzeit brachte viele Veränderungen in sämtlichen Lebensbereichen mit sich und führte zu einer großen Verunsicherung der damaligen Bevölkerung. Die Schuld an Missernten, Krankheiten und Tod wurde Frauen und Männern gegeben, die sich in einem angeblichen Pakt mit dem Teufel befanden. Mithilfe eines neuen Mediums, dem Buchdruck, verbreiteten Schriften wie der verhängnisvolle Hexenhammer des Dominikaners Heinrich Kramer und illustrierte Einblattdrucke im 15. Jahrhundert den Glauben an geheime Hexensekten rasant. Daraufhin fanden große Hexenverfolgungen im gesamten süddeutschen Raum statt.

Adrian Roßner ist Referent für Heimat- und Brauchtumspflege beim Fichtelgebirgsverein und zusätzlich bestellter Kreisarchivpfleger des Landkreises Hof. Als ausgewiesener Kenner unserer Region und brillianter Redner beleuchtet er dieses düstere Kapitel der Regionalgeschichte in seinem reich bebilderten Vortrag „Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Von Aberglauben und Hexenwahn im Fichtelgebirge“.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Sindy Winkler M.A.
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
winkler@fichtelgebirgsmuseum.de

Expertisentag im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Schatz oder Schätzchen ? – Ererbtes und Erworbenes in Begutachtung
Keramik, Glas und unedles Metall

am 25.02.2018 ab 10 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Anmeldung von 10 bis 15 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum an der Kasse möglich.

mit Dr. Silvia Glaser, Leiterin der Sammlungen Gewerbemuseum und Design am Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg und Georg Strehl, Antiquitätenhändler, Weiden

Haben Sie ein Kaffeeservice, Vasen oder außergewöhnlich bemalte Gegenstände aus Glas oder Keramik, über die Sie gern mehr erfahren möchten? Besitzen Sie Objekte aus unedlem Metall, über deren Alter und Wert Sie schon lange rätseln? Möchten Sie wissen, ob Ihre Dachbodenfunde oder Erbstücke echte Kostbarkeiten sind, und haben sich schon immer gefragt, ob es sich dabei um wahre Raritäten handelt? Vielleicht sind Sie auch unsicher, ob Ihr Flohmarktschnäppchen wirklich so alt ist wie vermutet?

Dr. Silvia Glaser und Georg Strehl stehen ab 10 Uhr für alle Fragen rund um Ihre mitgebrachten Objekte im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums zur Verfügung. Es wird dringend gebeten, zwischen 10 und 15 Uhr an der Kasse des Museums mit seinen Objekten vorzusprechen und sich anzumelden.

Weitere Informationen:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032