AKTUELL

„Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Von Aberglauben und Hexenwahn im Fichtelgebirge“

Vortrag von Adrian Roßner, Fichtelgebirgsverein

am Donnerstag, 08.03.2018, um 19 Uhr im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums. Der Eintritt ist frei.

Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Fichtelgebirges beleuchtet Adrian Roßner bei seinem Vortrag zum Thema „Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Er entführt die Zuhörerinnen und Zuhörer in die magische Welt der Sagen und alten Bräuche unserer Region. Ebenso geht Adrian Roßner auch auf die massenhaften Hexenverfolgungen ein, die vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert hinein auch das Fichtelgebirge heimsuchten.

Die Zeit der Hexenverfolgungen ist noch immer ein großes Faszinosum für Wissenschaftler und die interessierte Öffentlichkeit. Der Übergang von Mittelalter in die Neuzeit brachte viele Veränderungen in sämtlichen Lebensbereichen mit sich und führte zu einer großen Verunsicherung der damaligen Bevölkerung. Die Schuld an Missernten, Krankheiten und Tod wurde Frauen und Männern gegeben, die sich in einem angeblichen Pakt mit dem Teufel befanden. Mithilfe eines neuen Mediums, dem Buchdruck, verbreiteten Schriften wie der verhängnisvolle Hexenhammer des Dominikaners Heinrich Kramer und illustrierte Einblattdrucke im 15. Jahrhundert den Glauben an geheime Hexensekten rasant. Daraufhin fanden große Hexenverfolgungen im gesamten süddeutschen Raum statt.

Adrian Roßner ist Referent für Heimat- und Brauchtumspflege beim Fichtelgebirgsverein und zusätzlich bestellter Kreisarchivpfleger des Landkreises Hof. Als ausgewiesener Kenner unserer Region und brillianter Redner beleuchtet er dieses düstere Kapitel der Regionalgeschichte in seinem reich bebilderten Vortrag „Auf den Spuren der schwarzen Kunst. Von Aberglauben und Hexenwahn im Fichtelgebirge“.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Sindy Winkler M.A.
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
winkler@fichtelgebirgsmuseum.de

Kurs – Herzen schmieden zum Valentinstag

in der Museumsschmiede des Fichtelgebirgsmuseums Wunsiedel am 10.02.2018 von 10-16 Uhr

Der Valentinstag wird als das Fest der Liebenden in vielen Ländern zelebriert. Die beliebtesten Geschenke für die Herzdame oder den Herzbuben sind Parfüm, Blumen oder Süßigkeiten. Doch wie wäre es, ein ganz individuelles Geschenk selbst anzufertigen? Das ist nun möglich im Kurs „Herzen schmieden zum Valentinstag“! Unter Anleitung des fachkundigen Museumsschmieds können alle Interessierten ein Herz selbst schmieden. Der Tag der Liebenden hat seinen Namen wohl von Valentin, einem Bischof der im 3. Jahrhundert n.Chr. in Terni in Italien lebte. Er gilt als Schutzherr der Heirat mit glücklicher Zukunft, der Jugend und der Reisenden. Auch William Shakespeare lässt die Ophelia im „Hamlet“ den Heiligen besingen: „Morgen ist Sankt Valentinstag, wohl an der Zeit noch früh, und ich, ’ne Maid, am Fensterschlag, will sein eur‘ Valentin.“ Noch heute erwählen die Frauen und Männer in Großbritannien einen „Valentin“ oder eine „Valentine“. Ab 1950 gewann der Tag der Herzen auch in Amerika an immer größerer Bedeutung und die Herren luden ihre Herzdame zum Valentinsball ein oder beschenkten sie mit schönen Blumen. Diese Tradition wurde von Soldaten zur Zeit des zweiten Weltkriegs auch nach Deutschland gebracht. Wer sich selbst oder seinem Schatz ein Herz schmieden möchte, hat nun dazu Gelegenheit.

Teilnahme ab 14 Jahren möglich. Unkostenbeitrag: 18€ (inkl. Museumseintritt). Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten. Anmeldung und Informationen unter: 09232-2032

„Hier fliegen die Funken“ – Messerschmiedekurs für Anfänger

Beide Kurse sind leider schon ausverkauft!

in der Museumsschmiede des Fichtelgebirgsmuseums Wunsiedel am 27.01.2018 und 24.02.2018 von 10-16 Uhr

Getreu dem Motto: „Schmiede das Eisen solange es heiß ist“ können handwerklich Interessierte unter fachkundiger Anleitung von Museumsschmied Thomas Wölfel am 27.01.2018 und am 24.02.2018 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel ein eigenes Messer schmieden. Messer sicherten über Jahrtausende das Überleben unserer Vorfahren. Es war das Urwerkzeug aller Kulturen und unentbehrlich bei der Jagd, der Nahrungszubereitung und bei allen handwerklichen Tätigkeiten. Trotz allen technischen Fortschritts nehmen wir bis heute noch täglich ein Messer in die Hand. Heute werden Messer mittlerweile größtenteils industriell produziert. In unserem Workshop erleben Sie die faszinierende Kunst der handwerklichen Herstellung dieses uralten Werkzeugs, wie sie von vielen Generationen weitergegeben wurde. Schmieden bedeutet Kreativität, Feuer, glühender Stahl, Amboss, Hammerklänge, Schweiß und der typische Geruch von Eisen und Steinkohle. Erlebnisse, die so in unserem modernen Alltag nicht mehr vorkommen und als tiefe, sinnliche und elementare Erfahrung erlebt werden können. Wenn das Feuer brennt und die Glut entfacht ist, kann man sich aus dem Alltag zurückziehen, eins werden mit dem Material und sich auf das Wesentliche besinnen. In dem Kurs wird ein Gebrauchsmesser aus Monostahl hergestellt, das heißt, die Klinge und der Griff sind aus einem Stück geschmiedet. Sie fertigen ein Unikat aus Federstahl, ein Material, das rostträge Eigenschaften besitzt und hart und elastisch zugleich ist. Zu Beginn des Kurses wird der Schmied die Teilnehmer in die Geheimnisse des Schmiedens einführen und die einzelnen Schmiedevorgänge kurz vorführen. Anschließend beginnt für alle das Abenteuer Messerschmieden, bis am Ende des Tages jeder sein eigenes handgeschmiedetes Messer mit nach Hause nehmen kann.

Mitzubringen sind: festes Schuhwerk/Sicherheitsschuhe, eine Schutzbrille und Arbeitskleidung. Der Kurs findet von 10:00 – 16:00 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel statt. Für Material und Kursgebühr wird ein Unkostenbeitrag von 70 Euro erhoben, darin ist auch ein Imbiss enthalten. Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Vorherige Anmeldung ist dringend erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Geschenkgutscheine für den Kurs sind an der Museumskasse erhältlich.

Ansprechpartner:
Sindy Winkler M.A.
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
winkler@fichtelgebirgsmuseum.de

„Mit fröhlichen Liedern gegen tristes Wetter“ – erstes SingCafé im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

am 07.02.2018 von 14.30 – 17.00 Uhr im Museumscafé des Fichtelgebirgsmuseums Wunsiedel

Singen ist ein Gesundheitselixier. Es stärkt Körper und Geist sowie das Gemeinschaftsgefühl. Deshalb veranstaltet das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel gemeinsam mit dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. am Mittwoch, den 07.02. von 14:30 – 17:00 Uhr ein SingCafé im Museumscafé. Das SingCafé bietet eine Gelegenheit für alle, die gerne aus Freude singen – in lockerer Atmosphäre bei einer guten Tasse Kaffee zusammenzukommen. Fühlen Sie sich herzlich willkommen! Das SingCafé wird angeleitet und ist generell generationsübergreifend. Die Singleitung übernimmt Michael Ponader stellvertretend für Carolin Pruy-Popp, der Eintritt ist frei.

Singleitung:
Michael Ponader entdeckte bereits früh die Liebe zur Musik. Seit vielen Jahren ist er auf verschiedenen musikalischen Gebieten tätig. Neben der Volks – und Unterhaltungsmusik schlägt sein Herz auch für die Blasmusik. Aber auch als Alleinunterhalter mit dem Akkordeon sorgt er stets für gute Stimmung.

Weitere Termine (immer mittwochs):
11.04.2018
19.09.2018
28.11.2018 mit adventlicher Stimmung und weihnachtlichen Liedern

Weitere Informationen:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032