AKTUELL

„Hundert Schätze aus tausend Jahren“ – ein Ausblick auf die Bayerische Landesaustellung 2019/2020 in Regensburg

Vortrag von Dr. Fabian Fiederer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte
am Mittwoch 03.07.2019 um 19 Uhr in Kooperation mit der Akademie Steinwald-Fichtelgebirge im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums

Ab dem 27.September 2019 ist im neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regenburg die Bayerische Landesausstellung „Hundert Schätze aus tausend Jahren“ zu sehen.  In seinem Vortrag wird  Dr. Fabian Fiederer bereits vorab über die Inhalte und Konzeption der hochkarätigen Sonderschau berichten. 100 Exponate beleuchten in der Bayerischen Landesausstellung über 1.000 Jahre bayerische Geschichte – von circa 600 bis 1800. Der Bogen reicht von goldglänzenden Schätzen und einmaligen Kunstwerken bis hin zum Alltagsobjekt, das viel über frühere Lebenswirklichkeiten aussagt. Ergänzt wird die 100-Objekte-Schau durch zehn biographische Skizzen von Menschen aus den jeweiligen Zeitschnitten: Ritter, Ärztin, Dorfgeistlicher oder Bauerntochter. Es geht um Schicksale und Niederlagen, um rätselhafte Vorgänge und Verbrechen. Ein Exponat wird der Referent an diesem Abend ganz besonders in den Blick nehmen, denn diese Kostbarkeit aus der Geschichte Bayerns haben die Kuratoren im Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel ausfindig gemacht. Dabei handelt es sich um einen barocken Taufengel aus der St.Jakobus Kirche in Bernstein  bei Wunsiedel, der ab September in der TOP 100-Schau zu bestaunen sein wird. Der Eintritt ist frei.

Dr. Fabian Fiederer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg und arbeitet an der Konzeption der Ausstellung mit. Von Oktober 2015 bis Juni 2016 arbeitete er als wissenschaftlicher Volontär im Fichtelgebirgsmuseum. In dieser Zeit kuratierte er die erfolgreiche Ausstellung „Fortschritt aus Tradition – 125 Jahre Scherdel“, die breiten Anklang in der regionalen Bevölkerung fand.

Kontakt:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Yvonne Müller
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
muellery@fichtelgebirgsmuseum.de

Ausstellung „Klassik trifft Moderne – Silikon- und Vinylpuppen“

von Ines Frenzel und Birgit Mattheka im „Kulturraum“ Markt 31 in Marktredwitz vom 24.06.2019 bis 06.07.2019

Die sechste Ausstellung im Kulturraum des Projekts „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ führt in die Welt der realistischen Baby-Imitationen. Vom 24.06. – 05.07.2019 präsentieren die beiden Künstlerinnen Ines Frenzel und Birgit Mattheka im Kulturraum im Markt 31 in Marktredwitz eine erlesene Auswahl ihrer handwerklich hochwertig gearbeiteten Silikon- und Vinylpuppen „made in Fichtelgebirge“. Dieses klassische Mädchenspielzeug liegt nämlich voll im Trend. Die exklusiven und natürlich wirkenden Babypuppen, sogenannte Reborn-Babys, sehen aus wie echte kleine Menschen, sind es aber nicht. Im Fokus stehen dabei Realistik, Ästhetik und Qualität. Für die Gestaltung einer möglichst lebensecht wirkenden Säuglings-Imitation sind eine Reihe zeitaufwendiger und äußerst komplexer Arbeitsgänge erforderlich. In einer Puppe stecken bis zu 120 Stunden Handarbeit. Vor allem die naturgetreue Haut- und Haargestaltung stellen hierbei eine Herausforderung dar. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in das Portfolio der beiden Puppengestalterinnen und zeigt, wie modernes Material unsere Kultur beeinflusst, um klassisches Traditionsspielzeug zu neuem Leben zu erwecken. Öffnungszeiten des Kulturraums: MO-FR von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zu den beiden Künstlerinnen:
Ines Frenzel kommt aus Marktredwitz und rebornt seit 2008 Puppen. Seit 2018 benutzt sie das Material Silikon zur Herstellung der Babys, da diese so noch lebensechter gestaltet werden können. Birgit Mattheka, aus Pechbrunn, verwendet für ihre Puppen hauptsächlich Vinyl, welches von ihr dann aufwendig bemalt und gestaltet wird.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
Mobil 0151/50987645
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Weitere Informationen zum Projekt unter www.wersindwirfgm.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der

3. Erzählcafé im Kulturraum in Marktredwitz

in Kooperation mit dem FGV Marktredwitz am 26.06. von 14-16 Uhr im Markt 31, Marktredwitz

Das Projekt „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ des Fichtelgebirgsmuseums veranstaltet am Mittwoch, den 26.06. von 14-16 Uhr im Markt 31 in der Innenstadt Marktredwitz das dritte Erzählcafé. Bei einer Tasse Kaffee besteht die Möglichkeit, sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen, gemeinsam in Erinnerung zu schwelgen und die eigene Vergangenheit wieder aufleben zu lassen. Unter dem Motto „Das hatte ich auch mal“ lassen wir uns diesmal auch von Fotos mit Dingen, die heute kaum noch in Gebrauch sind, inspirieren. Erinnerungen an diese Gegenstände sollen dazu anregen ins Gespräch zu kommen. Wir sind auf Ihre Geschichten gespannt und laden Sie gemeinsam mit dem FGV Marktredwitz ganz herzlich ein. Wer möchte kann auch gern eigene Fotos oder Postkarten mitbringen.

Weitere Termine:
Donnerstag, 11.07.2019 10-12 Uhr Erzählcaféspezial: Frühschoppencafé mit Adrian Roßner
Mittwoch, 24.07.2019, 14-16 Uhr „Feste feiern“ – Vereine, Feste und mehr

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
Mobil 0151/50987645
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Weitere Informationen zum Projekt unter www.wersindwirfgm.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der

Ausstellung „Porzellan Kunststücke“ von Angela Schmidt und Marlene Kretzschmar

im „Kulturraum“ Markt 31 in Marktredwitz vom 17.06.2019 bis 21.06.2019

Bei der fünften Ausstellung im Kulturraum des Projekts „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ dreht sich alles ums weiße Gold. Vom 17.-21.Juni 2019 präsentieren die Selber Künstlerinnen Angela Schmidt und Marlene Kretzschmar im Kulturraum im Markt 31 in Marktredwitz eine erlesene Auswahl ihrer handwerklich hochwertig gearbeiteten „Porzellan-Kunststücke“. Denn die beiden Künstlerinnen ergänzen sich perfekt: Marlene Kretzschmar fertigt ihre Porzellanobjekte vom Entwurf bis zum fertigen Stück selbst – alles in Handarbeit. Anschließend bemalt Angela Schmidt die fertigen Porzellanstücke mit feinen Pinseln. Als gelernte Porzellanmalerin kann sie dabei auf eine langjährige Erfahrung in der Kunstabteilung bei Hutschenreuther bauen. Die Ausstellung bietet eine reizvolle Kombination aus Kreativität und Kunsthandwerk und zeigt, wie Tradition und Können unsere heutige Kultur beeinflussen, um daraus neue Kunst zu erschaffen. Öffnungszeiten des Kulturraums: MO-FR von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Angela Schmidt

Zu den beiden Künstlerinnen:
Angela Schmidt ist gelernte Porzellanmalerin und machte ihre Ausbildung bei Hutschenreuther. Im Anschluss arbeitete Sie jahrelang in der Kunstabteilung der Porzellanfabrik. Marlene Kretzschmar machte zunächst ihre Ausbildung zur Figurenkeramikformerin bei der Porzellanmanufaktur Flügel in Selb. Anschließend bildete sie sich immer weiter im Bereich des Porzellandesigns und besuchte sie unter anderem die staatliche Fachschule für Porzellan in Selb. Sie wurde für ihre Porzellangestaltung mehrfach ausgezeichnet und ist seit 2004 mit ihrer Porzellanmanufaktur selbstständig tätig. Seit Dezember 2018 führen die beiden Porzellankünstlerinnen gemeinsam mit Barbara Weiser und Helga Wickermann auch den Atelier-Laden in Selb. Hier bieten die vier Damen einen kreativen Anziehungspunkt und präsentieren ihre Werke aus den Bereichen Porzellan, Schmuck, Keramik, Malerei und Kalligrafie.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
Mobil 0151/50987645
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der