Typisch Fichtelgebirge!

im Rahmen des LEADER-Projekts REGIOident Fichtelgebirge
vom 25.10.2019  bis 02.02.2020  im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Eröffnung am 24.10.2019 um 19 Uhr

Was macht das Fichtelgebirge aus, wo liegen die Stärken und Besonderheiten dieses einzigartigen Landstrichs? Dieser Frage hat sich das LEADER-Projekt REGIOident Fichtelgebirge  gemeinsam mit der Bevölkerung in den vergangenen beiden Jahren gewidmet.  Über 1300 Fichtelgebirgler  und Fichtelgebirglerinnen haben sich seit Beginn des Projekts sowohl analog als auch digital an der Umfrage „Typisch Fichtelgebirge?!“ beteiligt und dabei ihre ganz eigenen Ideen, Meinungen und Vorschläge zu den  Besonderheiten der Region eingebracht.

Ausgehend von den Ergebnissen der Umfrage beleuchten die Ausstellungsmacher  aus aktueller und historischer Perspektive, mal ernst, mal mit einem Augenzwinkern,  aber in jedem Fall stets informativ die Eigenheiten und Besonderheiten der Region. Über das gesamte Museum verteilt erwarten den Besucher Exponate, die das Prädikat „typisch Fichtelgebirge“ mehr als verdient haben.

Außerdem gibt’s Heimat zum Mitmachen und Mitnehmen. Der Heimat-Automat liefert nicht nur spannende Fakten zur Region, sondern immer auch ein Stück Fichtelgebirge zum Mitnehmen.  Wer Lust hat, kann sich am Dialekt-Memory versuchen, sich das Fichtelgebirge erpuzzeln oder beim Fichtelgebirgsquiz sein Wissen testen. Da die Vorstellungen von dem, was typisch ist, vielfältig und abhängig von Lebenserfahrungen, Wertvorstellungen und Blickwinkeln auf die Region sind, lädt die Ausstellung auch dazu ein,  sich seine persönliche Heimatguckern zusammenzustellen.  Je nach Geschmack finden sich darin dann Brauchtumshappen im Lesezeichenformat, kulinarische Vergissmeinnicht  oder auch Heimatliebe in Postkartengröße.

So entsteht in der in der Ausstellung aus vielen Bausteinen ein Bild von der spannenden und erlebnisreichen Region Fichtelgebirge– facettenreich, bunt und als Einladung, die Region mit neuen Augen zu erkunden.

Fotos zum Download finden Sie unter www.fichtelgebirgsmuseum.de/Presse. Die Verwendung der Fotos im Rahmen der Berichterstattung über die Ausstellung ist kostenfrei.

 

Ansprechpartner:
Yvonne Siller M.A.
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel: 09232-2032 / E-mail: siller@fichtelgebirgsmuseum.de

#MyHeimat Fichtelgebirge

2. Markt für Handwerk, Genuss und Design aus dem Fichtelgebirge für die ganze Familie
am Sonntag, 03.11.2019 von 10-17 Uhr  im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Das Markenzeichen der Fichtelgebirgler war schon immer ihr Erfindergeist und die Fähigkeit aus den vorhandenen Ressourcen  Kreatives zu entwickeln. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt  der Markt #MyHeimat Fichtelgebirge erneut dazu ein, in der Region gefertigtes Hochwertiges und Einzigartiges aus den Bereichen Handwerk, Genuss und Design zu entdecken.

MyHeimat Fichtelgebirge - Foto 2 MyHeimat Fichtelgebirge - Foto1

30 Händler und Handwerker aus der Region Fichtelgebirge zeigen auf  drei Etagen des Museums, welche innovative Kraft in der Region steckt. Die Palette reicht von ökologisch und fair produzierter Sport- und Streetwear,  kalligraphischen Kostbarkeiten bis hin zu handbemalten Porzellanschmuck. Ob textile Liebesbekenntnisse zur Region, gefilzte Kunstwerke oder Unikate aus Schiefer, der Erfindergeist im Fichtelgebirge ist ungebrochen. Aktiv kann  miterlebt werden, wie filigrane Schmuckkreationen und kunstvolle Holzarbeiten entstehen oder wie aus Fichtelgebirgskräutern Schnaps destilliert wird.

MyHeimat Fichtelgebirge - Foto 3Rund geht es auch wieder in den museumseigenen Werkstätten, wo die Großen zum Staunen und die Kleinen zum Mitmachen eingeladen sind. Hier zeigt der Töpfer seine Kunstfertigkeiten, während in der Schmiede die Funken fliegen.

Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und leckeren Bauernküchle aus dem Museumscafé gesorgt. Regionale Burgerkreationen und frisch geräucherte Fischspezialitäten eines einheimischen Fischereibetriebs lassen sicherlich niemanden hungrig nach Hause gehen. Auch leckere Schokoladenspezialitäten, selbstgemachte Pralinen sowie pikante Pestos und Dips laden alle Genießer und Naschkatzen zum Probieren ein. Gut gestärkt, mit zahlreichen Leckereien, wird so der Besuch im Museum zu einem gelungenen Ausflug für die ganze Familie.

Der Eintritt ist an diesem Tag frei!       Poster der Veranstaltung

 

Kontakt:
Yvonne Siller
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
09232/ 2032
siller@fichtelgebirgsmuseum.de

„Hundert Schätze aus tausend Jahren“ – ein Ausblick auf die Bayerische Landesaustellung 2019/2020 in Regensburg

Vortrag von Dr. Fabian Fiederer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte
am Mittwoch 03.07.2019 um 19 Uhr in Kooperation mit der Akademie Steinwald-Fichtelgebirge im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums

Ab dem 27.September 2019 ist im neuen Museum der Bayerischen Geschichte in Regenburg die Bayerische Landesausstellung „Hundert Schätze aus tausend Jahren“ zu sehen.  In seinem Vortrag wird  Dr. Fabian Fiederer bereits vorab über die Inhalte und Konzeption der hochkarätigen Sonderschau berichten. 100 Exponate beleuchten in der Bayerischen Landesausstellung über 1.000 Jahre bayerische Geschichte – von circa 600 bis 1800. Der Bogen reicht von goldglänzenden Schätzen und einmaligen Kunstwerken bis hin zum Alltagsobjekt, das viel über frühere Lebenswirklichkeiten aussagt. Ergänzt wird die 100-Objekte-Schau durch zehn biographische Skizzen von Menschen aus den jeweiligen Zeitschnitten: Ritter, Ärztin, Dorfgeistlicher oder Bauerntochter. Es geht um Schicksale und Niederlagen, um rätselhafte Vorgänge und Verbrechen. Ein Exponat wird der Referent an diesem Abend ganz besonders in den Blick nehmen, denn diese Kostbarkeit aus der Geschichte Bayerns haben die Kuratoren im Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel ausfindig gemacht. Dabei handelt es sich um einen barocken Taufengel aus der St.Jakobus Kirche in Bernstein  bei Wunsiedel, der ab September in der TOP 100-Schau zu bestaunen sein wird. Der Eintritt ist frei.

Dr. Fabian Fiederer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg und arbeitet an der Konzeption der Ausstellung mit. Von Oktober 2015 bis Juni 2016 arbeitete er als wissenschaftlicher Volontär im Fichtelgebirgsmuseum. In dieser Zeit kuratierte er die erfolgreiche Ausstellung „Fortschritt aus Tradition – 125 Jahre Scherdel“, die breiten Anklang in der regionalen Bevölkerung fand.

Kontakt:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Yvonne Müller
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
muellery@fichtelgebirgsmuseum.de

Ausstellung „Klassik trifft Moderne – Silikon- und Vinylpuppen“

von Ines Frenzel und Birgit Mattheka im „Kulturraum“ Markt 31 in Marktredwitz vom 24.06.2019 bis 06.07.2019

Die sechste Ausstellung im Kulturraum des Projekts „Wer sind Wir? Kulturelle Diversität in der Region(algeschichte)“ führt in die Welt der realistischen Baby-Imitationen. Vom 24.06. – 05.07.2019 präsentieren die beiden Künstlerinnen Ines Frenzel und Birgit Mattheka im Kulturraum im Markt 31 in Marktredwitz eine erlesene Auswahl ihrer handwerklich hochwertig gearbeiteten Silikon- und Vinylpuppen „made in Fichtelgebirge“. Dieses klassische Mädchenspielzeug liegt nämlich voll im Trend. Die exklusiven und natürlich wirkenden Babypuppen, sogenannte Reborn-Babys, sehen aus wie echte kleine Menschen, sind es aber nicht. Im Fokus stehen dabei Realistik, Ästhetik und Qualität. Für die Gestaltung einer möglichst lebensecht wirkenden Säuglings-Imitation sind eine Reihe zeitaufwendiger und äußerst komplexer Arbeitsgänge erforderlich. In einer Puppe stecken bis zu 120 Stunden Handarbeit. Vor allem die naturgetreue Haut- und Haargestaltung stellen hierbei eine Herausforderung dar. Die Ausstellung gewährt einen Einblick in das Portfolio der beiden Puppengestalterinnen und zeigt, wie modernes Material unsere Kultur beeinflusst, um klassisches Traditionsspielzeug zu neuem Leben zu erwecken. Öffnungszeiten des Kulturraums: MO-FR von 10-16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zu den beiden Künstlerinnen:
Ines Frenzel kommt aus Marktredwitz und rebornt seit 2008 Puppen. Seit 2018 benutzt sie das Material Silikon zur Herstellung der Babys, da diese so noch lebensechter gestaltet werden können. Birgit Mattheka, aus Pechbrunn, verwendet für ihre Puppen hauptsächlich Vinyl, welches von ihr dann aufwendig bemalt und gestaltet wird.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke
Markt 31
95631 Marktredwitz
Mobil 0151/50987645
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Weitere Informationen zum Projekt unter www.wersindwirfgm.de

Das Projekt der Fichtelgebirgsmuseen wird
gefördert im Fonds Stadtgefährten der