„Steinreich“ war das Fichtelgebirge bereits im Mittelalter. Granit oder Marmor, der in einer Vielzahl von Steinbrüchen abgebaut wurde, fand an vielfältigsten Bauten Verwendung, unter anderem auch bei der Errichtung des Sigmund-Wann Spitals. Viele Generationen von Bergleuten verdienten ihren Lebensunterhalt unter Tage durch den Abbau von Eisenerz oder auch Bergkristall. Zudem wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein beachtliche Mengen Zinn und Gold abgebaut. Kein geringerer als Alexander von Humboldt wurde zwischen 1792 und 1794 vom Preußischen Staat nach Arzberg und Goldkronach entsendet um dort den Ertrag der Bergwerke rentabler zu machen. Im Museum befindet sich eine bedeutende Stein- und Mineraliensammlung mit über 2000 Fundstücken aus der Region. Ob Quarze, Kristalle, Halbedelsteine oder gar fluoreszierendes Gestein, vielerlei Entdeckungen sind möglich! Wer sich noch genauer informieren möchte, dem sei das Deutsche Natursteinarchiv in Wunsiedel empfohlen. Steinplatten aus aller Welt werden dort in einer einzigartigen Gesamtschau präsentiert.

Mineralogie