Das Handwerk des Blaufärbers war in früheren Zeiten ein angesehenes und einträgliches Handwerk. Unbedingt notwendig war ein Wasserzugang und die Möglichkeit, die gefärbten und bedruckten Stoffe zu trocken. Im Haus Sigmund Wann Straße 35 wurde sowohl der Wohn- als auch der Arbeitsbereich einer traditionsreichen Wunsiedler Färberdynastie rekonstruiert. So kann man förmlich „eintauchen“ in die Lebenswelt eines Blaufärbers um die Wende zum 19. Jahrhundert. Zudem wird anschaulich und an zahlreichen Ausstellungsstücken die langwierige Prozedur der Herstellung von „Blauer Ware“ erklärt.

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