Fotoausstellung „Lost Places“ – Verlorene Orte
vom 01.04.2017 bis 03.09.2017 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel

Geht der Mensch, holt sich die Natur in wenigen Jahren das zurück, was ihr einmal von Menschenhand genommen wurde. Links liegen gelassen, vergessen und den Elementen ausgeliefert, fristen diese LOST PLACES vielerorts ein einsames Dasein.

Diese verlorenen oder vergessenen Orte, die dem Zerfall ausgesetzt sind und deren Zukunft im Ungewissen liegt, verewigt Jörg Schleicher in seinen Fotografien. Gleichzeitig dokumentiert er dabei Orte, über die man sonst nichts erfahren würde. Doch die Fotografien sind keine Mahnung, hier und dort mal wieder aufzuräumen. Es geht um morbide und skurrile Schönheiten, um die Schönheit des Alterns und des Verfalls.

In mehr als 30 Fotografien, teils als großformatige Werke zu sehen, zeigt die Ausstellung „Lost Places“ vom 01.04.2017 bis 03.09.2017 im Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel die schönsten vergessenen Orte in Deutschland und dem benachbarten Ausland, ein unwiederbringliches Zeitzeugnis in Bildern. Dabei lassen der künstlerische Blick und die außergewöhnliche Perspektive der Fotografien die „Lost Places“ tatsächlich wieder etwas auferstehen. Es scheint unmöglich sich nicht von den imposanten Bildern in vergessene Welten entführen und von ihrer Anziehungskraft in den Bann ziehen zu lassen.

Bei der Eröffnung der Fotoausstellung wird der Fotograf Jörg Schleicher einen kurzen Einblick in die Ausstellung und seine Arbeitsweise geben. Parallel zur Ausstellung erscheint das gleichnamige Buch. Darin finden sich auch Hintergrundinformationen zu einigen der „Vergessenen“ Orte.

Zum Fotografen:
Jörg Schleicher geboren 1968 in Rehau, ist seit mehr als 25 Jahren fotografisch aktiv. Er sieht sich als Wanderer zwischen den Welten und Genres. Anfangs der Architektur- und Industriefotografie verschrieben, wurde die Fotografie für ihn immer mehr eine freie und künstlerische Ausdrucksform. Zwischen 2000 und 2006 bewegte er sich hauptsächlich im Bereich der Streetartfotografie und bereiste zahlreiche Länder wie Frankreich, Italien, China, Iran und andere Staaten. Daran anschließend folgten erste Ausstellungen u.a. in der Halunkenburg und in der Klostergalerie in Hof. Seine neueren Arbeiten spiegeln eindrucksvoll seine Liebe zur Lost Place- und Portraitfotografie wieder. Diese ist für ihn zur Leidenschaft, Passion und Berufung geworden.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke M.A.
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel: 09232-2032 / nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de

Fotos zum Download finden Sie unter www.fichtelgebirgsmuseum.de/Presse…
Fotonachweis: Kloster Eger (nicht mehr erhalten) | Foto: Jörg Schleicher

Die Verwendung der Fotos im Rahmen der Berichterstattung über die Ausstellung, unter Angabe des Fotografen Jörg Schleicher, ist kostenfrei.


Verlängert bis zum Ostermontag, 17.04.2017!

„Die Große Welt im Kleinen – Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit.“

Imposante Ausstellung mit viel Liebe zum Detail vom 19.11.2016 – 17.04.2017 zeigen Inge Aures und ihre Schwester Liane Weber im Fichtelgebirgsmuseum ihre Schätze: Puppenstuben und Kaufläden aus längst vergangenen Zeiten.

plakatbildpuppenMit der Ausstellung „Die große Welt im Kleinen – Puppenstuben und Kaufläden aus vergangener Zeit“ lädt das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel Freunde dieses historischen Spielzeugs ein, das längst nicht nur die Herzen der Kinder erwärmt. Gezeigt werden Puppenstuben und Kaufläden aus der Sammlung von Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und ihrer Schwester Liane Weber. Über Jahrzehnte haben die beiden Schwestern mit viel Liebe zum Detail und dem Blick auf historische Authentizität eine imposante Sammlung zusammengetragen. Die Weihnachts- und Winterzeit ist genau die richtige für eine solche Schau.

Einst waren sie Spielzeug von Mädchen: Puppenstuben und Kaufläden, liebevoll mit detailgetreuen Möbeln und sonstigen Einrichtungsgegenständen ausgestattet, die geschickte Handwerker und Künstler geschaffen haben. Nicht viele dieser heute aus vielerlei Hinsicht wertvollen Exponate sind erhalten geblieben. Landtagsvizepräsidentin Inge Aures aus Kulmbach und ihre in Presseck lebende Schwester Liane Weber haben sich seit vielen Jahren dem Erhalt dieses einzigartigen Spielzeugs verschrieben. Eine stolze Sammlung haben sie im Lauf der Zeit zusammengetragen, die sie immer wieder gerne auch der Öffentlichkeit zeigen.

Kostbarkeiten nicht nur für kleine Hände: Ob es eine winzige, mit vielen einzelnen Teilen ausgestattete Apotheke ist, ein Metzgerladen, ein Kaufladen oder Puppenstuben mit einem ganz besonderen Flair. Auf winzigen Tischchen liegen ebenso winzige Spitzendecken, im Regal stehen Miniaturtassen, zur Dekoration sitzt ein winziger Teddybär auf einem Stuhl. In diese kleine Welt kann man sich vertiefen, man kann in die eigene Vergangenheit reisen oder sich einfach an der Kunstfertigkeit erfreuen, die in jedem einzelnen Stück erkennbar ist.

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Landtagsvizepräsidentin Inge Aures (links) und ihre Schwester Liane Weber

„Man fühlt sich wie Gulliver im Lande Liliput“ hat der Leiter des Puppenmuseums Udo Leidner aus Neustadt bei Coburg gesagt, als er sich die umfangreiche Sammlung betrachtet und dabei nicht nur die Märchenwelt gelobt hat, in die sich die Betrachter entführt fühlen, sondern auch die historische Bedeutung der Puppenstuben als Zeugen einer vergangenen Epoche. Dass die jeweils im Kleinen absolut der Zeit entsprechend eingerichtet sind, darauf legen Inge Aures und Liane Weber großen Wert. „Jedes Hörnchen, jede Schnecke muss im Bäckerladen an der richtigen Stelle liegen“, sagt Inge Aures und freut sich schon, wenn bald ihre winzigen Kleinode im Fichtelgebirgsmuseum stehen und dort die Besucher auf Weihnachten einstimmen und hoffentlich auf eine eindrucksvolle Zeitreise mitnehmen.

Ausstellungseröffnung ist am 18. November, 19 Uhr. Natürlich werden die beiden Sammlerinnen dabei persönlich anwesend sein. Zu sehen ist  die Schau vom 19. November 2016 bis zum 26. Februar 2017 dienstags bis sonntags jeweils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr in den Räumen des Fichtelgebirgsmuseums im Spitalhof 5.

Ansprechpartner:
Diana Nitzschke M.A.
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
Tel: 09232-2032
nitzschke@fichtelgebirgsmuseum.de