„Revolution im Fichtelgebirge! Das Krisenjahr 1918 in der Regionalgeschichte“


Vortrag von Adrian Roßner vom Fichtelgebirgsverein,
am Donnerstag, 08.11.2018, um 19 Uhr im Fichtelgebirgsmuseum

1918 endete nicht allein der Erste Weltkrieg – mit ihm verschwand auch das imperialistische System des Deutschen Kaiserreichs im Sog der Geschichte. Mit den Worten „Es lebe das Neue, es lebe die Deutsche Republik“ rief Philipp Scheidemann die erste Demokratie im Land aus, die sich direkt zu Beginn ihrer kurzen Existenz mit großen Problemen konfrontiert sah: Aufruhr und Putschversuche trugen, ebenso wie die wirtschaftlichen Krisen, dazu bei, dass die Zeit von 1918 bis 1920 als Epoche des Umsturzes und der Unsicherheit betrachtet wird. In Bayern gilt die Revolution von 1918 jedoch zudem als Geburtsstunde des modernen Freistaats, was gebührend gefeiert werden soll. Um dabei auch die eigene Heimat nicht aus den Augen zu verlieren, konzentriert sich der Vortrag auf die Geschehnisse im Fichtelgebirge – auch hier wurde geputscht und revoltiert, ehe die Unsicherheit zu teils grundlegenden Neustrukturierungen während der 1920er Jahre führte.

Adrian Roßner ist Referent für Heimat- und Brauchtumspflege beim Fichtelgebirgsverein und zusätzlich bestellter Kreisarchivpfleger des Landkreises Hof. Als ausgewiesener Kenner unserer Region und brillanter Redner beleuchtet er dieses spannende Kapitel der Regionalgeschichte in seinem reich bebilderten Vortrag „Revolution im Fichtelgebirge! Das Krisenjahr 1918 in der Regionalgeschichte“.

Der Eintritt ist frei.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
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