„Totentanz im Fichtelgebirge – der schwarze Tod in der Regionalgeschichte“

Vortrag von Adrian Roßner, Fichtelgebirgsverein
am Donnerstag, den 28.09.2017 um 19 Uhr
im Möbelsaal des Fichtelgebirgsmuseums

In seinem Vortrag „Totentanz im Fichtelgebirge“ erläutert Adrian Roßner, Referent für Heimat- und Brauchtumspflege beim Fichtelgebirgsverein, die historischen Hintergründe und Folgen einer Seuche, die im Mittelalter zahlreiche Opfer forderte – die Pest. Heute ist bekannt, dass der „Schwarze Tod“ eine hochansteckende Infektionskrankheit ist, die sich im Mittelalter aufgrund schlechter hygienischer Zustände sowie durch Ratten und Flöhe rasch verbreitete. Verseuchtes Wasser oder ungünstig stehende Winde wurden als Gründe für den Ausbruch der Seuche angesehen, auch Andersgläubige wurden verantwortlich gemacht. Der Aberglaube der Menschen machte auch vor dem Fichtelgebirge nicht halt. Mit Bannsprüchen und schützenden Himmelsbriefen versuchten die Menschen, dem Tod zu entrinnen. Historische Hintergründe und Folgen der Epidemie sowie die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen jener Zeit beleuchtet Adrian Roßner in seinem reich bebilderten Vortrag.

Der Eintritt ist frei.

Zur Person:
Adrian Roßner ist frische 25 Jahre alt und seit fünf Jahren Referent für Heimat- und Brauchtumspflege beim Fichtelgebirgsverein. Seit August letzten Jahres ist er zusätzlich bestellter Kreisarchivpfleger des Landkreises Hof.

Ansprechpartner:
Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel
Sindy Winkler
Spitalhof 5-7
95632 Wunsiedel
Tel. 09232/2032
winkler@fichtelgebirgsmuseum.de