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Logo_FichtelgebirgsmuseumWir freuen uns sehr, dass Sie unseren Internetauftritt besuchen. Sie erfahren hier Interessantes über das Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel und erhalten Informationen über aktuelle Sonderausstellungen. Wir halten Sie auch über unsere zahlreichen Aktivitäten auf dem Laufenden und berichten von Ereignissen und Veranstaltungen in unserem Hause. Dazu wünschen wir Ihnen viel Spaß und eine gute Zeit.

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Ihr Museums-Team

Im Kleinen ganz groß! – Miniaturmöbel aus drei Jahrhunderten

vom 06.11.2020 bis 05.04.2021 im Fichtelgebirgsmuseum, Wunsiedel

Miniaturmöbel

Pressefoto: Miniaturmöbel, Anfang 20. Jahrhundert, Fichtelgebirgsmuseen, o. Inv. Nr.

Das Fichtelgebirgsmuseum hat für die Weihnachtszeit neu möbliert! Die Möbel in der neuen Ausstellung sind allerdings nicht zum normalen Gebrauch gedacht, sondern es handelt sich um Miniaturen von Möbeln aus der Zeit der Renaissance bis zur Gründerzeit.
Miniaturmöbel erfüllten eine Vielzahl von Zwecken. Sie waren Modelle oder Meisterstücke von Schreinern oder sie dienten zur Aufbewahrung von kleinen Kostbarkeiten.
Kleine Möbel wurden seit dem 17. Jahrhundert auch für Kinder gefertigt und von Ihnen benutzt. In der Regel in adeligen Häusern in den sogenannten Spielzimmern. Mit der Bedeutungszunahme des Bürgertums seit dem frühen 19. Jahrhundert finden die Miniaturmöbel auch Eingang in bürgerliche Haushalte.
Daneben wurden auch bereits im 18. Jahrhundert Miniatursofas, Sessel und Betten für Haustiere gefertigt.
Auch die Vielzahl von individuell angefertigten Puppenhausmöbeln gehört zur Gruppe der Miniaturmöbel. Insbesondere bei den Puppenhausmöbeln finden außer Holz auch Metall und in jüngster Zeit Kunststoff Verwendung.
Eine Besonderheit im Fichtelgebirge sind die Miniaturmöbel aus Paterln (Glasperlen). Es handelt sich bei Ihnen um reine Dekorationsgegenstände für die Vitrine.
Neben Objekten aus den Fichtelgebirgsmuseen finden sich Leihgaben aus dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg, dem Historischen Museum Bamberg, dem Stadtmuseum Weiden und aus privaten Sammlungen.
Im Rahmen der Ausstellung werden Puppenstubenmöbel verlost und es gibt einen Kleinstmöbelautomaten.

Das Plakat zur Austellung finden Sie hier und im Pressebereich.

Pressefotos unter: www.fichtelgebirgsmuseum.de/presse
Infos unter: 09232-2032 oder
zehentmeier@fichtelgebirgsmuseum.de

#fichtelfoodworkshop digital

in Kooperation mit Kohlers Kulinarik

ab 11.7.2020 online verfügbar

Schwierige Zeiten verlangen nach außergewöhnlichen Lösungen. Daher werden die Fichtelgebirgsmuseen ihren ursprünglich analog geplanten Kochkurs #fichtelfoodworkshop in Kooperation mit Kohlers Kulinarik ab 11.7.2020 online anbieten.
Die Hobbyköche erwartet im kostenlosen Onlinekurs auf youtube coole und zeitgemäße Fichtelgebirgsküche auf hohem Niveau. Als Vorspeise gibt es roh marinierte Brandner Lachsforelle mit Zitronenfilets, Gurkenspaghetti, Gurkensud, frischer Merrettich,  Kartoffelknusper, gefolgt  Rehrücken im Wacholderteigmantel, zweierlei vom Blumenkohl: Couscous und Creme, Staudenselleriesalat, Rehjus  als Hauptspeise und zum krönenden Abschluss ein Dessert im Glas: Buttermilch-Holundermousse mit Mandelbisquit, marinierte Beeren und  Aprikosen-Fichtengranitée .
Am heimischen Herd können dann mit Tablet, Smartphone oder Notebook aus regionalen Zutaten Foodtrends made in Fichtelgebirge gezaubert werden.
Fotos und Videos der zuhause nachgekochten Menüs können gerne entweder unter den Hashtags #fichtelfoodworkshop #heimatreloaded #kohlerskulinarik gepostet oder an info@fichtelgebirgsmuseum.de gesendet werden.

Der #fichtelfoodworkshop digital ist Teil des Projekts #Heimatreloaded #Fichtelgebirge gefördert im Programm BULE Landkultur.

Link zum Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCvVL8jkl4rzjaVTHHd5f3Bg

Das Menü und die Zutatenliste stehen hier und im Pressebereich zum Download zur Verfügung

Kontakt:

Fichtelgebirgsmuseen
Dr. Sabine Zehentmeier-Lang
Yvonne Siller
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
09232/ 2032
info@fichtelgebirgsmuseum.de

Post Corona-Projekt Fichtelgebirge

Plakatwand RöslauDie Fichtelgebirgsmuseen legen digitales Archiv der Corona-Krise in der Region an

Die Ausbreitung des Corona-Virus stellt die gesamte Gesellschaft vor große politische, gesellschaftliche und persönliche Herausforderungen. Doch irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Aber wie wird dann von der Corona-Krise gesprochen, wie können wir die Erinnerung bewahren?

Dokumente, Zeugnisse, Erfahrungsberichte, aber auch Fotos und Videos von heute werden die historischen Quellen von morgen bilden. Bald werden sie Erinnerungen sein an eine Pandemie, die bestimmt in die Geschichtsbücher eingehen wird. Wer heute noch mit Ausgangsbeschränkungen, Homeoffice und Hamsterkäufen konfrontiert ist, wird Zeitzeugin und Zeitzeuge von morgen sein.

Möglichst viele solcher Impressionen und Zeitzeugenberichte aus der Region zu sammeln, machen sich nun die Fichtelgebirgsmuseen zur Aufgabe. Die Projektverantwortlichen interessiert vor allem, wie jede und jeder Einzelne von uns die aktuelle Ausnahmesituation erlebt, wie sich der Alltag verändert, welche Erfahrungen im Gedächtnis bleiben. Hierfür sammeln sie Exponate verschiedenster Art –  Fotos von leergefegten öffentlichen Plätzen, von Warnplakaten und Verbotsschildern, Videos von Musikern, die vom Balkon aus zusammen musizieren, Audioaufnahmen von Feuerwehrdurchsagen. Kein Eindruck soll verloren gehen.  Ziel ist die Schaffung einer digitalen Datensammlung, die in Zukunft Quelle für regionale Forschung und Geschichtsschreibung sein soll.

Die Text-, Bild-, Audio- oder Videodateien können Interessierte per e-mail an info@fichtelgebirgsmuseum.de senden. Besonders hilfreich wären ergänzende Infos, wie eine Kurzbeschreibung, den Entstehungszeitpunkt und –ort. Außerdem werden die Fichtelgebirgsmuseen auch eine Facebook-Seite zum Post Corona-Projekt Fichtelgebirge erstellen.

 

Kontakt:

Fichtelgebirgsmuseen
Dr. Sabine Zehentmeier-Lang
Yvonne Siller
Spitalhof 5
95632 Wunsiedel
09232/ 2032
info@fichtelgebirgsmuseum.de

Ausstellung – Otto Schemm – Leben und Werk

vom 20.03.2020 bis 4.10.2020
im Volkskundlichen Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth
in Kooperation mit dem Bezirk Oberfranken und gefördert durch die Oberfrankenstiftung

Otto Schemm und seine Familie gaben viele Jahrzehnte der heimatlichen Kultur unschätzbare und noch immer nachwirkende Impulse. Ob im Bereich Volksmusik, Theater oder Literatur – Otto Schemm verstand es, diese Ausdrucksformen heimatlicher Kultur überregional bekannt und beliebt zu machen. Aufgrund seiner Verdienste um die Heimatpflege und anlässlich seines 100. Geburtstages widmet ihm das Volkskundliche Gerätemuseum Arzberg-Bergnersreuth eine große Ausstellung, im Rahmen eines Projekts, das in Kooperation mit dem Bezirk Oberfranken umgesetzt und durch die Oberfrankenstiftung gefördert wird.

Die Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit Familie Schemm entstand, dokumentiert anhand privater und öffentlicher Quellen das Leben und Werk von Otto Schemm.

Neben seiner Biografie stehen Otto Schemms Wirken als Musiker, Autor, Regisseur und Schauspieler im Mittelpunkt der Präsentation. Viele, der in der Ausstellung zu sehenden Objekte, Fotos und Dokumente stammen aus Familienbesitz und werden erstmals öffentlich gezeigt.

Die zahlreichen Film- und Tondokumente aus den Archiven des Bayerischen Rundfunks, die auf Audio und Videostationen zu hören und zu sehen sind, beleben die Originaldokumente und lassen Otto Schemm und auch seine Familie „selbst“ zu Wort kommen. Seine Veröffentlichungen, Medaillen und Auszeichnungen werden in einer aufwändigen Inszenierung präsentiert.

Auf einer eigens dafür  programmierten Medienstation ist ein digitales Notenbuch, das aus seinem Nachlass stammt, zusammengestellt  worden. Es enthält 138 Musikstücke mit Noten und Text und sogar Hörproben daraus sind abspielbar. Das Schemm‘sche Notenbuch steht auch online über die Dauer der Ausstellung hinaus zur Verfügung.

Zur Ausstellung gibt es ein Rahmenprogramm mit Führungen und einer Lesung mit Christl Schemm.

Weitere Infos unter:
Telefon: 09232/2032
winkler@fichtelgebirgsmuseum.de oder info@fichtelgebirgsmuseum.de
Pressefotos finden Sie unter: www.fichtelgebirgsmuseum.de (Presse)